Strukturvertrieb im Wandel

Network Marketing

Eine Branche befindet sich im Wandel: Der Strukturvertrieb, oder auch das Network Marketing.

In einer Branche, der man vor ein, zwei Jahrzehnten noch nachsagte, lediglich Glücksritter und andere Menschen anzuziehen, die das schnelle Geld suchen ist ein auffällig deutlicher Wandel zu vermerken.

Viele Frauen und Männer, die entweder am Studieren sind, das Studium beendet oder zumindest ein Abitur absolviert haben entdecken die Branche verstärkt. Auf den Starter- bzw. Grundseminaren ist die Dichte von Personen mit akademischem Hintergrund inzwischen bei über 60%.

Warum ist das so?
Sind die Anforderungen schwieriger geworden?

Branchen-Insider verneinen diese Frage. Noch immer ist der Direkt- und Strukturvertrieb ein einfaches Geschäft. Es geht darum Kunden und Geschäftspartner aufzubauen. Die Bildungselite findet gerade das Thema „Teamaufbau“ immer spannender. Hier kann begeistert, geführt und zahlreiche Erfahrungen gesammelt werden – versüßt mit ansprechenden, finanziellen Entschädigungen.



Vielerorts hat sich auch die Ausbildung in den Vertrieben gewandelt. Wurde früher teilweise ausschließlich auf plumpe Motivation gesetzt, bieten die Firmen heutzutage hochwertige und weitreichend einsetzbare Seminare und Meetingsangebote an.
Diese werden gerne besucht, Top-Referenten aus Sport und Wirtschaft reichen sich bei den Strukturvertrieben die Klinke in die Hand.

War der frühere, nur aufs Geld schauende Vertriebler daran noch desinteressiert, werden die Ausbildungsangebote in den Bereichen Rhetorik, Verkauf und Führung inzwischen hoch frequentiert wahr genommen und oftmals sogar eingefordert.

Und die Unternehmen haben begriffen: Gute Mitarbeiter sind das Wertvollste und Wichtigste, um nachhaltig, seriös und für alle Beteiligten zufriedenstellend zu expandieren.

Autor:  Angelika Schatter