Situation der Nebenberufe in Deutschland

Mehrfachbeschäftigung

Die Zahl der Bundesbürger mit mehreren Beschäftigungsverhältnissen hat sich in den letzten sieben Jahren verdoppelt. Im Sommer des vergangenen Jahres hatten fast 2,4 Millionen Arbeitnehmer mehr als einen Job, wie Zahlen der Bundesagentur für Arbeit besagen.

Im Juni 2003 waren es noch 1,2 Millionen Arbeitnehmer mit mehr als einem Job.
Der Anteil der Beschäftigten mit Doppeljobs an allen Arbeitnehmern stieg in dem Zeitraum von 4,3 auf 8,5 Prozent.

In mehr als 82 Prozent der Fälle handelt es sich dem Bericht zufolge bei den Zweitjobs um eine geringfügige Nebenbeschäftigung neben einer Haupttätigkeit. Die meisten Mehrfachbeschäftigten sind mit knapp 58 Prozent Frauen.
Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag, Sabine Zimmermann, kommentierte diese Zahlen mit den Worten, es sei ein Skandal, dass offenbar immer mehr Beschäftigte von ihrer Arbeit nicht leben könnten und deshalb einem Zweitjob nachgehen müssten.

Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit.
Immer mehr Menschen stellen sich auch wirtschaftlich auf zwei Beine um sich Ziele wie eine Eigentumswohnung oder den nächsten Urlaub zu realisieren.

Nebenjobs liegen einfach im Trend.
War es noch vor zehn Jahren „cool“ so viel Zeit wie es geht unter dem Solarium, der Fitnesshalle, am See und in der Disco zu verbringen ist es heute „in“, neben dem vergnügen die Zeit auch für ein verbessertes Einkommen zu investieren.

Als intelligenter Nebenjob stellt sich immer öfter ein zweites Einkommen im Multi Level Marketing dar. Da sich die Tätigkeit maximal in das aktuelle Leben und verbundene Zeitgefüge einpasst. Außerdem reizt der Aufbau von passivem Einkommen, dauerhaft von etwas zu profitieren, was man mal aufgebaut hat.