Muß ich Einnahmen aus meiner Tätigkeit im Direktvertrieb, bzw. Strukturvertrieb versteuern?

Selbständigkeit

Bei einer Selbständigkeit muss man keine zweite Lohnsteuerkarte vorlegen.

Das Unternehmertum kann entweder als gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit erfolgen. In aller Regel hat dann eine Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschussrechnung oder Bilanzierung zu erfolgen. Mit dieser Form der Arbeit kann man die Arbeitszeitenregelung umgehen.

Fakt ist:
Einnahmen aus dem Network Marketing müssen selbstverständlich versteuert werden. Sucht sich ein sozialversicherungspflichtiger Angestellter oder Arbeitnehmer ein zweites berufliches Standbein in der Selbständigkeit verändert das bei seinem Einkommen im Hauptberuf vorerst nichts.

Er eröffnet lediglich ein Gewerbe und gibt in der Regel eine Gewinnerwartung von EUR 0,- an.
Nach dem Kalenderjahr reicht der AN dann seinen Gewinn, bzw. Verlust (Umsatz minus Kosten) aus selbständiger Tätigkeit in seinem Lohnsteuerjahresausgleich ein.

Ein Verlust führt dazu, das er Lohnsteuer aus seinem Erstjob zurück erstattet bekommt, für einen erzielten Gewinn müssen Steuern nachgezahlt werden.


Wir weisen darauf hin, das diese Zeilen eine grobe Informationssammlung beinhalten und nicht richtig sein müssen. Strukturvertriebe.net haftet nicht für Fehler oder Falschaussagen.