Direktvertrieb: Vorteile einer Tätigkeit im Strukturvertrieb – Teil 4

Prof. Dr. Michael Zacharias

Erwerbstätige im Direktvertrieb sind selbstständig, arbeiten haupt- oder nebenberuflich und von zu Hause aus. Es gibt keinen Verkaufs- oder Leistungsdruck. Jeder entscheidet selbst, wie viel Einsatz er bringt.

Deshalb ist Direktvertrieb ein sehr soziales und gerechtes System – das Einkommen reflektiert ausschließlich die persönliche Leistung.

Das Handwerkszeug dazu bekommt ein Neueinsteiger im Direktvertrieb mit Network-Marketing zum einen vom Direktvertriebsunternehmen selbst, das den Start mit Unterlagen, Schulungen, Seminaren und Veranstaltungen erleichtert. Zum anderen unterstützt ihn sein direkter Geschäftspartner, der für Einarbeitung, Motivation und Schulung verantwortlich ist. Die Kosten für den Einstieg sind in der Regel gering.
Ein Starterkit mit den notwendigen Geschäftsunterlagen und Produkten liegt in der Regel unter 100 Euro.


Die wichtigsten Vorteile lassen sich wie folgt zusammenfassen:

• Tätigkeit für jedermann
• Keine Zugangsbeschränkungen
• Leicht erlernbar
• Arbeiten von zu Hause aus
• Freie Zeiteinteilung
• Kontakt zu Menschen
• Sehr geringe Investitionen

Die Konditionen im Direktvertrieb sind für alle Geschäftspartner gleich. Ein Geschäftspartner, der erst später einem Unternehmen beitritt, kann ein größeres Netzwerk aufbauen als alle zuvor registrierten Partner und entsprechend höhere Provisionen/Boni erzielen.

Die Vergütung im dynamischen System des Direktvertriebs in der Form des Network-Marketing besteht aus zwei Komponenten:
1. Provision bzw. Handelsspanne aus Verkauf /Vermittlung der Ware/Dienstleistung an den Endverbraucher
2. Bonus-Einkommen aus der Betreuung und Förderung der gewonnenen neuen Vertriebspartner

Der Reiz von Direktvertrieb mit Network-Marketing besteht im Aufbau einer eigenen Vertriebslinie, die zu einem großen Netzwerk heranwachsen kann. Voraussetzung ist ein geeignetes Unternehmen, das anspruchsvolle Produkte in dynamischen Märkten bietet, einen attraktiven Vergütungsplan verfolgt und finanziell dauerhaft stabil aufgestellt ist.

Die im Direktvertrieb tätigen Menschen lernen, auf sich selbst zu vertrauen, Entscheidungen zu treffen und sich durchzusetzen. Sie verändern ihre Persönlichkeit und ihr Auftreten, beeindrucken durch Überzeugungskraft und Kommunikationsfähigkeit.

Wer einen Neustart im Beruf oder einen Zusatzverdienst sucht, hat grundsätzlich nur drei Möglichkeiten: eine Stelle als Angestellter, den Sprung in die Selbstständigkeit oder die Übernahme eines Franchise-Geschäfts.
Franchise-Systeme haben in den letzten 15 Jahren zunehmend an Attraktivität gewonnen. Vor allem im Gastronomiebereich und auch in einzelnen Branchen des Einzelhandels bestimmen sie das Bild.

Für die meisten Franchise-Geschäfte sind allerdings hohe Investitionen erforderlich. Der Direktvertrieb hingegen ermöglicht es allen einzusteigen – ohne finanzielles Risiko. Direktvertrieb bietet alle Vorteile des Franchisings – erprobte Produkte, erprobte Vertriebs- und Schulungssysteme, Selbstständigkeit der Partner – und vermeidet dessen Nachteile.

Verfasser der vorliegenden Gastkolumne auf strukturvertriebe.net ist Prof. Dr. Michael M. Zacharias.

Michael M. Zacharias zählt zu den renommiertesten Wissenschaftlern und Unternehmensberatern im Direktvertrieb. Seit Anfang der 1990er Jahre beschäftigt er sich als Professor der Fachhochschule Worms im Studiengang International Management mit diesem Thema.Der vorliegenden Kolumne liegen Informationsmaterial und wissenschaftliche Ergebnisse aus dem in (März) 2009 veröffentlichten, (ca.) 295-seitigen „Branchenreport Direktvertrieb“ zu Grunde, der mit einer Befragung von über 6.500 Beratern im Direktvertrieb und Strukturvertrieb in den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz zum Standardwerk dieses Vertriebsweges zählt.

Der Hintergrund für das Entstehen des Branchenreports Direktvertrieb liegt in dem Interesse, empirisch gesicherte Informationen vorzulegen, die ein objektives Bild der Branche des Direktvertrieb, Strukturvertrieb, Network Marketing, Multi Level Marketing (MLM) und Franchise zeichnen.

Der Branchenreport basiert auf einer Marktforschungsstudie, bei der 6.600 haupt- und nebenberuflich tätige Vertriebspartner in Deutschland, Österreich und der Schweiz Rede und Antwort standen und ist in Zusammenarbeit mit dem Unternehmensverband Direktvertrieb e.V. (UVDV), Unternehmen der Branche und der Fachhochschule Worms, University of Applied Sciences unter der wissenschaftlichen Leitung von Herrn Prof. Dr. Michael M. Zacharias entstanden.

Der vollständige Branchenreport 2009 (ISBN: 978-3-9812716-1-4) und der Auszug aus dem Report „Direktvertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz“ finden Interessierte im Internet unter der Seite www.branchenreport.eu.

Strukturvertriebe.net veröffentlicht eine regelmäßig erscheinende Gastkolumne von Herrn Prof. Dr. Zacharias.
Zacharias versteht es, aus vielen gesammelten Fakten und Informationen wissenschaftliche Arbeiten entstehen zu lassen, die für alle Brancheninteressierte einen großen Mehrwert darstellen.

Unternehmen richten Anfragen an:
Zacharias@ibcconsultants.de