Systematischer Strukturaufbau – oder auch: Das Perlentaucher-Syndrom

Meinungsbild

Strukturvertriebe.net stolpert immer wieder über ein Meinungsbild über die Branche, das wir in diesem Artikel versuchen, objektiv und konstruktiv aufzuarbeiten.

Das verzerrte Bild ist: „Im Strukturvertrieb kannst Du reich werden, ohne viel zu machen.“

Eine solche Aussage polarisiert und jeder, der weiß, wie viel Mühe es macht ein Geschäft zu gründen, aufzubauen und langfristig erfolgreich zu gestalten, lächelt müde über diese Aussage.

Allerdings wundert man sich doch, wo eine solche Meinung herkommt. Nach unseren Recherchen werben die Erfolgreichen der Branche schon seit über 2 Jahrzehnten nicht mehr mit diesem Satz.

„Reich werden, ohne viel zu machen“ – das hört sich nach Bauernfängerei an, also etwas für Blöde.

Allen ist klar: Dieser Satz ist schlichtweg falsch. Wer behauptet, einfach und schnell viel Geld, bzw. sogar Millionen zu verdienen ist entweder gedanklich Öl-Oligarch aus der russischen Nach-Sowjet-Zeit oder glaubt fest an seine 1:14.000.000-Chance beim Lotto.

Fakt ist aber auch: In kaum einer anderen Branche sind in den letzten Jahren so viele Vermögens- und Einkommensmillionäre entstanden, wie in der Welt des Strukturvertriebs, oder auch Multi Level Marketing (MLM) oder Network Marketing.

Auch das Vorurteil, das es früher einfacher war mit MLM & Co wohlhabend zu werden, ist nicht richtig. Die Pioniere der Branche haben ihre Vertriebe und Unternehmen mit viel Mühe und Fleißarbeit zu den heutigen, meist langjährig erfolgreichen Unternehmen der Branche entwickelt. Geblieben ist in der Regel ein geordnetes Umfeld und aufgebaute Wissens- und Kommunikationsstrukturen, die es Quereinsteigern ermöglichen, professionell und zügig ihre „Firma in der Firma“ aufzubauen.

Das Team von strukturvertriebe.net hat 14 handelnde Personen aus dem Network Marketing befragt, augenscheinlich alles intelligente und fleißige Unternehmer, wie sie ihren aktuellen Status Quo erreicht haben. In den Antworten ging es oft um Charaktereigenschaften und die Fähigkeit, sich persönliche Ziele zu setzen.

Das Entscheidende ist allerdings jedes Mal folgende Erkenntnis gewesen:
Ich habe „systematisch Strukturen aufgebaut“.

Strukturvertriebe.net fasst die Vorgehensweise hier zusammen:
Man startet haupt- oder nebenberuflich in einem Strukturvertrieb. Zu Beginn geht es darum, sich mit Produkt-Informationen und Vertriebs-Knowhow zu versorgen.
Manchmal macht hier ein schon erfolgreicher Unter- oder Arbeitnehmer einen kurzen Schritt zurück zum Lernenden, um anschließend drei Schritte nach vorne machen zu können.

Anschließend startet man mit dem systematischen Strukturaufbau.
In den meisten Unternehmen der Branche ist die Zielsetzung, fünf laufende Strukturen, bzw. downlines zu entwickeln. Mit fünf Bereichen räumt man in der Regel alle Bonus-Systeme ab und verdient sehr gut.

Wie geht man vor?
Man sucht sich fünf eigene Mitarbeiter. Die besten Geschäftspartner kommen oft aus dem Bekanntenkreis. Wie eigentlich immer. Darüber hinaus werden weitere potenzielle Mitarbeiternamen zusammen gesammelt. Sei es aus Empfehlungen, das man Menschen neu kennen lernt, online in Zweitjobbörsen wie JobLead24.de, aus den Kontakten in facebook, XING und Co, entfernte Bekannte, bei meinen Kunden oder über sonstige Marketingmaßnahmen.

Jetzt geht es um das Perlentaucher-Syndrom.
Ich muss so manche Muschel öffnen, um eine kostbare Perle zu finden.
Das Schöne ist: Diese Arbeit mache ich genau fünf Mal.
Auf diesem Weg sind Enttäuschungen, aber auch jede Menge toller Momente vorprogrammiert.

Ich bin sozusagen Headhunter. Ich sammle keine Muscheln, sondern suche mir die fünf Perlen heraus. Es geht um Köpfe. Um Menschen, die so viel Qualität mitbringen, das ich mit ihnen gemeinsam eine Firma aufbauen möchte. Und es muss immer Spaß machen.

Eine wirklich kostbare Menschen-Perle für sein Unternehmen gewonnen zu haben ist in der Regel für alle Beteiligten eine großer Gewinn.
Ich habe einen meiner fünf Bereiche mit dem richtigen Kopf besetzt.
Dieser Kopf erhält allerdings auch meine volle Unterstützung und ist meistens nach recht überschaubarer Zeit in weit überdurchschnittlichen Einkommensverhältnissen.
Er oder sie wird von mir im daily business unterstützt, ausgebildet und erhält diverse Glaubenssätze neu strukturiert.

Ist diese Arbeit fünf Mal gemacht worden und mein Strukturvertrieb produziert über fünf, gerne noch weiter zu vergrößernde Bereiche, sind die Grundlagen für eine fantastische Einkommenssituation gelegt. Die Branche spricht oft von Passiveinkommen, da die fünf Köpfe mit ihren Teams nach einer guten Ausbildung autark arbeiten und man lediglich unterstützt, wenn es Sinn macht.

So eine Unterstützung kann es auch sein, ganz bewusst ein „Leben unter der Sonne“ zu führen, oft zu verreisen, sich Lebensträume zu erfüllen oder sein Familienleben auszukosten. Mit diesem Leben erweckt man Sehnsüchte bei denen, die noch keine fünf Bereiche aufgebaut haben. Und jeder weiß: Oft haben mich unerfüllte Wünsche oder Sehnsüchte dahin gebracht, meine Komfortzone zu verlassen und mich neu, fleißig und voller Tatendrang an neue Projekte heran zu wagen.

Und dann mache ich mich an die Arbeit, nach kostbaren Perlen zu tauchen und mit den kostbarsten systematisch Strukturen aufzubauen und sie zu entwickeln.

Was bleibt ist ein Satz eines Großen der Branche:
„Sie verdienen ein Leben lang Geld an Mitarbeitern, ohne Sie bezahlen zu müssen.“

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