Bundespräsident a.D. Roman Herzog zu der Bereitschaft, sich nebenberuflich zu engagieren.

nebenberuflich

„Die einfache Wahrheit ist heute doch: Niemand darf sich darauf einstellen, in seinem Leben nur einen Beruf zu haben. Ich fordere auf zu mehr Flexibilität! In der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts werden wir alle lebenslang lernen, neue Techniken und Fertigkeiten erwerben und uns an den Gedanken gewöhnen müssen, später einmal in zwei, drei oder sogar vier verschiedenen Berufen parallel zu arbeiten.“

Zitat Roman Herzog, Bundespräsident a.D., Auszug aus der Adlon-Rede

Der Alt-Bundespräsident Roman Herzog betont in diesem Auszug seiner historischen Adlon-Rede, dass die in Deutschland lebenden Menschen ein JA zur Flexibilität und keine Angst vor Neuem und Veränderungen haben sollen.

Eine Nebentätigkeit in einem Network Marketing, bzw. Strukturvertrieb gehört in einigen Ländern der Erde schon heute zur normalen Alltagssituation. Dabei spielt die Art der Ersttätigkeit eine untergeordnete Rolle.
Ein Unternehmer schafft sich so ein zweites berufliches Standbein.
Ein Arbeitnehmer verdient sich damit zum Hauptjob etwas dazu.
Ein Student finanziert sich auf diese Weise seine Hochschulausbildung.

Für eine Tätigkeit in der Branche des Direktvertrieb spricht grundsätzlich, das der Nebenberufler keinem zweiten Dienstherrn dient, der über die Zeit seines Angestellten verfügt, sondern diese Tätigkeiten finden in der Regel im Rahmen einer Selbständigkeit statt. Die Zeit ist so frei ein zu teilen und der Job lässt sich angenehm in einen funktionierenden Lebensablauf integrieren.

Bei allen Personengruppen hat die die Motivation, sich nebenberuflich zu engagieren prinzipiell zwei Ursachen:

  • Die Motivation „Hin zu…“. Das beschreibt die Zielsetzung einer größeren Lebensqualität. „Ich will mehr erreichen!“
  • Die Motivation „Weg von…“. Hier geht es vor allem darum, Sorgen mit einem zusätzlichen Einkommen zu bewältigen. „Ich will nicht mehr in diese Situation kommen.“

Gerade Arbeitnehmer fühlen sich aktuell im Besonderen herausgefordert. Die statistischen Ämter für den Bund und die Länder haben am 30. März 2011 unter dem Titel: Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter in Deutschland von 2000 bis 2010 (gegenüber Vorjahr) ein interessantes Resultat veröffentlicht: In den letzten 10 Jahren sind die Löhne lediglich in den Jahren 2000, 2007 und 2008 mehr als drei Prozent zum Vorjahr gestiegen. 2005 und 2009 sind die Bruttolöhne sogar gefallen, ein Novum in der bundesdeutschen Geschichte.

Unter anderem aus diesen Gründen fordert der Bundespräsidenten a.D. die in Deutschland lebenden Menschen auf, flexibel und leistungsorientiert mit den Anforderungen des Lebens um zu gehen.

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