So klappt es mit der Eigentumswohnung

Eigentumswohnung

Die Umfrage – Zusatzjob nach Feierabend

Laut einer repräsentativen Umfrage von 240 befragten Frauen und Männern wird die Tätigkeit in einem Strukturvertrieb von 68 Prozent der Befragten nebenberuflich ausgeübt. Ein Großteil davon gibt an, dass neben einigen weichen Faktoren „harte Gründe“ entscheidend dafür sind, nach Feierabend noch dem Zusatzjob nachzugehen – vor allem der damit einhergehende Zusatzverdienst.

Tatsächlich reichen in vielen Haushalten die Einnahmen aus dem Hauptberuf heutzutage oft gerade einmal dafür aus, den zum Leben benötigten Warenkorb zu füllen. Selbst die „DODIE´s“, die Doppelverdiener also, bei Banken gern gesehene Kunden, drehen ihre Euros lieber zwei Mal um, bevor sie sie ausgeben. So sorgen die inzwischen notwendigen Beiträge für die private Absicherung in den Bereichen Berufsunfähigkeit, Pflege und Rente dafür, dass es Vielen immer schwerer fällt, Rücklagen in nennenswertem Maße zu bilden. Schon kleinere Investitionen, sei es für neue Winterreifen oder einen Computer, drohen „Überschüsse“ aufzufressen. Größere Ausgaben – der wohlverdiente Urlaub oder eine teure Reparatur des Autos – können sich immer mehr Haushalte nur dann leisten, wenn zusätzlich gejobbt wird.

Ein Bespiel:

Strukturvertriebe.net macht diese Situation am Beispiel von Familie Müller deutlich. Familie Müller lebt in der Großstadt Hamburg. Sie möchte – wie einige ihrer Freunde es bereits getan haben – „raus aus der Miete und rein in Eigentum“. Schließlich weiß man: Jeder bezahlt in seinem Leben eine Wohnung. Entweder die eigene oder die seines Vermieters. Ein weiser Spruch – wie aber wird aus dem Traum von den eigenen vier Wänden Realität?

Kaum hat sich Familie Müller auf dem Immobilienmarkt umgeschaut, stellt sie fest, dass sie sich innerhalb Hamburgs keine eigene Wohnung wird leisten können. In den attraktiven Wohngebieten werden bis zu 300.000 Euro verlangt. Ein kleines Stück außerhalb hingegen ist eine nette 90-qm-Wohnung auch schon für 150.000 Euro zu finden. Das ist für Familie Müller zwar immer noch eine finanzielle Herausforderung, aber eine, die sie unter Umständen bewältigen kann.

Oft scheitert die Realisierung eines solchen Kaufs bereits an der Beschaffung des nötigen Eigenkapitals. Als sinnvoll werden 20 Prozent der Kaufsumme plus die anfallenden Kosten für Notar, Grunderwerbssteuer etc. erachtet. Bei einem Wohnungsangebot für 150.000 Euro wären das rund 38.000, Euro. Eine solche Summe hat Familie Müller nicht auf dem Konto. Über einen Bausparvertrag, den sie auflösen könnte, verfügt sie auch nicht, und auf das Glück eines Lottogewinns will sie nicht warten. Was also tun?

Nach einem Kauf sind mit folgenden monatlichen Kosten zu rechnen:

  • Zinsen.
    Das Geld ist die so genannte Leihgebühr bei der Bank. Diese Zinsen liegen aktuell für 10 Jahre bei etwa 4 Prozent, sie lagen auch schon bei über 8 Prozent. 5 Prozent gelten nach heutigem Wissen als ein seriöser Durchschnittszins.
  • Tilgung.
    Das ist der Teil des Geldes, der an die Bank geht und mit dem das Darlehen zurückgezahlt wird. Es gibt ein paar grobe Hausformeln: Geht man von 2 Prozent Tilgung aus, dauert es rund 28 Jahre, bis das Darlehen zurückgezahlt ist. Bei 4 Prozent Tilgung sind es ungefähr 20 Jahre.
  • Absicherung.
    Die Bank, aber auch die Familie will wissen, was im Fall einer Berufsunfähigkeit oder eines unerwarteten Todes mit den offenen Darlehensraten passiert. Eine entsprechende Versicherung ist in jedem Fall ratsam.
  • Nebenkosten.
    Mit dem Erwerb einer Wohnung tritt Familie Müller in eine Eigentümergesellschaft ein. Hierdurch entstehen zusätzlich zu den Nebenkosten, die die Müllers schon als Mieter zu zahlen hatten, neue Kosten, zum Beispiel für die Bildung einer gemeinsamen Rücklage.

Familie Müller rechnet. 7 Prozent Zins und Tilgung auf 120.000 Euro sind 700 Euro pro Monat. Hinzu kommen monatlich 150 Euro für die Absicherung, 50 Euro für die Rücklagen und 200 Euro für die Nebenkosten. Konkret bedeutet das, dass Familie Müller 28 Jahre lang jeden Monat etwa 1.100 Euro entrichten muss, um ihren Traum wahr werden zu lassen. Verrechnet man die 720 Euro Warmmiete, die sie bislang gezahlt hat, kommen also monatliche Mehrausgaben in Höhe von 380 Euro auf sie zu.

Strukturvertriebe.net empfiehlt Familie Müller, sich ein seriöses Unternehmen zu suchen und zusätzlich zu ihrem sozialversicherungspflichtigen Hauptberuf in einem Direktvertrieb, Strukturvertrieb oder einem Network-Unternehmen Geld hinzuzuverdienen. Im ersten Schritt hilft das Zusatzeinkommen, die 38.000 Euro Eigenkapital aufzubringen, im zweiten Schritt kann ein kleiner, sorgfältig aufgebauter Vertrieb der Schlüssel für die finanzielle Zusatzbelastung nach dem Kauf der Eigentumswohnung sein. Und bei einem normalen Lebensverlauf wird Familie Müller im Rentenalter die eigenen vier Wände abbezahlt haben – sie ist dann miet- und schuldenfrei.

Foto: ©iStockphoto.com/Nagy-Bagoly Ilona